Worte zum Wochenende

Although you may know him better as “The Abominable Snowman,” let me begin by assuring you that there is nothing at all abominable about his work ethic. He will make an excellent editorial assistant at Vogue.

Frank Lesser, Slate
// The Yeti wears Prada

Viele sind so verzweifelt, das Internet nicht verstanden zu haben, dass sie Sascha Lobo für die Personifizierung des Webs halten. Wenn sie ihn einladen -denken sie- haben sie das Internet verstanden.

Daniel Fiene, jepBlog
// Den Deutschen ihr Internet

Es ist jedenfalls atemberaubend, wieviel Sympathie und Glaubwürdigkeit die Süddeutsche seit dem letzten Freitag, als ihr das möchtegern-provokante “Wozu Zeitung”-Magazin beilag, verloren hat. Künftig wird man ihre Artikel mit gewachsener Vorsicht genießen müssen.

Christian Bartels, dnews
// Altpapier vom Donnerstag – wenn Zeitungen sorry sagen müssen

Die Honorare, welche wir unseren Mitarbeitern zahlen, sind unterirdisch niedrig. So wie die Honorare der meisten freien Mitarbeiter fast aller Tageszeitungen in diesem Land.

Michael Seidel, Chefredakteur des Nordkurier in einem offenen Brief
// via meedia.de

Die Empörung der Unwissenden

Kann sich noch jemand erinnern, was für ein Aufschrei und eine Debatte durch die deutsche Medienlandschaft ging, als RTL 2 vor neun Jahren Big Brother startete? Mann, mann, was war da los… der Sender wollte Menschen doch tatsächlich 24 Stunden beobachten. Und: Weiter nichts. Inzwischen müssen die Kandidaten in dem Format gegeneinander kämpfen und soziale Gegensätze auf extreme Weise nachspielen und niemanden interessiert’s. Das “Dschungelcamp” (Ich bin ein Star, holt mich hier raus) machte dann vier Jahre später nochmal das gleiche durch – die Diskussion habe ich dann schon nicht mehr verfolgt. Inzwischen ist auch dieses Format seinen Schmuddelfaktor los und gehört zu den größten Quotenbringern von RTL.

Aber jetzt gibt es einen neuen Kandidaten, auf den sich die Sittenwächter der Republik wieder mit Freude stürzen können. Das Format heißt “Erwachsen auf Probe” und ist eine Adaption des in Großbritannien entwickelten und auch in den USA ausprobierten The Baby Borrowers. Jugendliche zwischen 16 und 19 sollen darin ausprobieren, wie es ist, Eltern zu sein. Sie machen einen Geburtskurs, kriegen erst eine Babypuppe zum drauf aufpassen, dann ein echtes Baby und später ein Kleinkind. Die Kameras sind die ganze Zeit dabei, die biologischen Eltern natürlich auch, “nur wenige Meter” von ihren Babys entfernt, oft genug direkt hinter der Kamera mit der Chance zum Eingreifen, wie es im RTL-Pressematerial heißt.

Wie mir ein RTL-Sprecher glaubhaft versicherte, hat keiner der Kritiker, inklusive des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB), der die Diskussion letzte Woche lostrat, die Sendung gesehen. RTL sagt “Wir laden unsere Kritiker ein, sich die Sendung anzusehen”. Selbst der DKSB ist laut RTL nicht auf den Sender zugekommen, weder vor noch nach seiner Erklärung. Gesehen hat sie nur die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) und ihr eine “positive pädagogische Absicht” attestiert.

Petra Pluwatsch vom Kölner Stadt-Anzeiger hat sich die Mühe gemacht, Hintergründe zu recherchieren und mit jemandem von der FSF zu sprechen. In ihrem recht ausgewogenen Artikel heißt es entsprechend:

Das Kernproblem sei die Tatsache, dass kleine Kinder in fremde Hände gegeben würden, so Joachim von Gottberg [Geschäftsführer der FSF]. „Da muss man sich fragen: Geht so etwas? Wissen die Eltern, was sie tun? Nehmen die Kinder Schaden, wenn sie in fremde Hände gegeben werden? Ist es generell in Ordnung, Kinder ans Fernsehen auszuleihen und abzugeben?“ Bei einigen dieser Fragen habe ihn durchaus ein ungutes Gefühl geschlichen. Auf der anderen Seite sehe er aber auch die „sozial wichtige Funktion einer solchen Sendung und ihre sinnvollen Tendenzen. Wie wollen Sie den jungen Leuten sonst klar machen, was es bedeutet, Kinder zu haben?“.

Ganz anders die Reichsbedenkenträger, egal ob sie von SPD, FDP, den Grünen (Pressemitteilung nicht online) oder allen Parteien gemeinsam (dito) kommen (oder auch von KStA-Kommentator Stefan Sauer, der anders als seine Kollegin anscheinend nicht nachgedacht hat vor dem Schreiben). Obwohl sie alle die Sendung (und ihr englischsprachiges Vorbild vermutlich auch) nicht kennen, werfen sie ihr die wüstesten Dinge vor.

Sie ist “ungeeignet und unmoralisch” meint Schleswig-Holsteins Familienministerin Gitta Trauernicht; Kinder würden “unverantwortlich” instrumentalisiert, sagt der Kinderschutzbund. Am besten ist FDP-Familienpolitikerin Ina Lenke. Sie nennt die Sendung in der Überschrift zu ihrer Pressemitteilung “Kinder verleihen” und sagt: “Säuglinge, die nicht über sich bestimmen können, werden zur Sensationsware erniedrigt.” – Ehrlich gesagt, kenne ich keinen einzigen Säugling, der über sich bestimmen darf. Wenn er oder sie das dürfte, fände ich das ehrlich gesagt viel bedenklicher. KStA-Kommentator Frank Sauer vergleicht die Sendung mit einer Art Kaspar-Hauser-Experiment von Friedrich II. und bescheinigt den Eltern eine “erbärmliche Bindung (…) zu ihren Kindern”.

Harter Tobak. Man muss “Erwachsen auf Probe” nicht gut finden, aber ob es das alles verdient hat? Wer kann das schon wissen. Bestimmt nicht die Schreihälse aus der Politik, die die Sendung ja auch noch nicht kennen. Ich auch nicht, übrigens, denn ich habe die Sendung natürlich auch noch nicht gesehen (außer diesem YouTube-Clip und ein paar anderen).

Ich bin nur mal wieder erstaunt, wie leicht man zu Aufmerksamkeit kommt, wenn man sich nur laut genug aufregt. Und wie dann alle drauf einsteigen, die noch weniger wissen, als man selbst. Und damit natürlich RTL vermutlich astreine Quoten am 3. Juni bescheren.

P.S.: Die nun folgende Meinung ist natürlich auch völlig unqualifiziert. Wäre ich eine Frau, würde sie vielleicht auch anders aussehen, aber: Gehen nicht viele Eltern schon drei Monate nach der Geburt wieder arbeiten und lassen das Baby dafür tagelang in fremden Händen? Und nicht nur die, die keine andere Wahl haben, sondern auch solche, die einfach gerne arbeiten und Karriere machen wollen?

[Nachtrag: Petra Schellen von der taz ist ähnlicher Meinung.]

Die Zukunft

“Everyone and their mum” äußert dieser Tage seine Meinung zum wogenden Kampf um die Zukunft der Zeitung, die Konkurrenz durch das Internet, Urheberschutz, Qualitätsjournalismus und und und… (nicht zuletzt angestoßen durch das schon einmal verlinkte SZ-Magazin der vergangenen Woche. Natürlich habe ich mir auch eine Meinung dazu gebildet. Ich will aber hier keine Gesamtanalyse des Problems und der Selbstüberschätzung der Printjournalisten abgeben (das hat Stefan Niggemeier, wie immer bravourös, schon erledigt), sondern einfach nur mal eine Prognose abgeben, was ich meine, wie sich das ganze weiterentwickeln wird. Für diese Prognose in fünf Thesen kann ich weder einen Zeithorizont nennen, noch irgendwelche Statistiken oder sonstige untermauernden Fakten. Sie beruht auf einem informierten Bauchgefühl.

1. Aktuelle Information wird des Mediums Print nicht mehr bedürfen. Das Internet ist schon jetzt der Ort, wo man sich am aktuellsten und gezieltesten informieren kann, nicht die Zeitung, die nur einmal am Tag erscheint und von den meisten Leuten nur überflogen wird. Irgendwann werden auch die Verlagsleute einsehen, dass sie mit dem Verzicht auf eine gedruckte Zeitung nicht nur dem Zeitgeist folgen und die Umwelt schonen, sondern auch Geld sparen (harte Zeiten für Drucker und Vertrieb brechen an). Wenn Lesegeräte wie der Kindle noch ein bisschen billiger und noch ein bisschen handlicher (faltbar?) werden, muss irgendwann der Umschwung zur digitalen Zeitung kommen – denn dann kann man die Zeitung lesen wie bisher: Beim Frühstück, im Bus, in der Mittagspause. Zwanzig Minuten pro Tag, wie der durchschnittliche Deutsche: Die Titelseite, ein paar zusätzliche lokale Artikel, den ein oder anderen Kommentar, die ein oder andere Hintergrundgeschichte und gut ist. Und man genießt zusätzlich alle Vorteile: Aktuelle Geschichten aktualisieren sich selbstständig, Artikel, die man gerne noch einmal oder später lesen will, kann man abspeichern. Und wer gar keine Zeitung will, sondern nur harte News, kann ein reduziertes Abo nur mit den Nachrichtenmeldungen bestellen. Überhaupt lässt sich das Abo prima individuell auswählen. Wer braucht da noch Papier? Und wenn “nichts so alt ist wie die Zeitung von gestern”, muss man sie nicht wegwerfen, sondern kann sie einfach löschen.

2. Print wird deswegen noch lange nicht verschwinden. Die Tatsache, dass das Modell papierne Zeitung ausgedient hat, heißt nicht, dass das gedruckte Wort verschwindet. Publikationen, deren Look und Haptik mindestens ebenso sehr Teil ihres Reizes ist wie ihr Inhalt, bleiben natürlich bestehen. Filmzeitschriften oder Magazine wie “Geo” will ich beim Lesen in der Hand haben und hinterher ins Regal stellen. Sie sind echte Dinge, keine Gebrauchswaren wie Zeitungen. Und viel handlicher. Sascha Lobo hat es im aktuellen Medium Magazin gut ausgedrückt: “Papier ist das neue Vinyl”. Es hat seine Daseinsberechtigung, aber hauptsächlich für Liebhaber.

3. Inhalte werden sich ergänzen. “Das Internet” ist nur als Medium eine Konkurrenz für den traditionellen Journalismus, nicht als Inhaltsgenerator – dort ist es eine Ergänzung. Aus den abwatschenden Kommentaren der Traditionalisten gegen Blogger und das Web 2.0 spricht nur eine Angst vor der Abgrabung eigenen Bodens. Den Blogs haben nunmal eine andere Aufgabe und Tradition als klassischer Printjournalismus. Niggemeier schreibt in einem Kommentar zu seinem eigenen Blogeintrag, dort könne er “Dinge machen […], die ich in Zeitungen nicht tun könnte. Mich an Details abarbeiten oder endlose persönliche Texte über den Grand-Prix verfassen, zum Beispiel.” Eben. Blogs sind Outlets für Leute, die sowieso gerne schreiben aber eben nicht all ihr Geschriebenes überall unterbringen können. Diejenigen, die den Platz in den Medien verwalten, können dort Ideen finden, sich Anregungen holen, oder selbst etwas beitragen. Trotzdem werden Blogs, die Leute in der Regel aus persönlichem Antrieb führen, nicht den Journalismus ersetzen, warum auch? Wenn die Journalisten sich von den Bloggern bedroht fühlen, haben sie nur eine Wahl: Sie müssen besser sein als die Blogger. Sonst haben sie ihr Gehalt nicht verdient. Meckern und pauschales Beschimpfen ist keine Lösung. Wie gesagt: Im utopischsten aller Fälle ergänzen sich die beiden Sphären, respektieren und nutzen einander, verschmelzen vielleicht auch an der ein oder anderen Stelle durch die Möglichkeit zu unmittelbarem Feedback, bilden aber jedenfalls eine machtvolle Symbiose.

4. Professionalität wird wieder kostenpflichtig. Irgendwann ist das Internet der Lebensraum der Zukunft, also werden dort auch wieder “normale” Zustände eintreten. Dazu gehört, dass man für professionelle Arbeit Geld bezahlt. Und Journalismus, wenn er gut ist, ist professionelle Arbeit. Wenn sich also die Micropayment-Systeme endlich so weit vereinfachen, dass man zum Online-Lesen eines Artikels nur einen (!) Button anklicken muss, um einen Betrag etwa im Bereich von 5 Cent dafür zu bezahlen, den man dann am Ende des Monats abgerechnet bekommt, dann muss professionell erstellter Content wieder Geld kosten. Klar wird es auch weiter Gratiszeitungen geben, diese werden auch eine starke Konkurrenz sein. Aber hier gilt das gleiche Argument wie beim Bloggen: Wenn man dieser Konkurrenz die Stirn bieten will, gibt es nur eine Möglichkeit: Besser sein. Vielleicht auch nicht nur für die Bildungselite, sondern besser für alle.

5. Alles bleibt beim Alten. Selbst wenn sich, wie in dieser Utopie beschrieben, die Journalismuslandschaft irgendwann konsolidieren sollte und Digital und Print, unendliches Netz und destillierte Zeitung ihren Frieden miteinander geschlossen haben, werden sich Journalisten nicht ändern. Viele von ihnen werden genau so faul, jammerig oder zynisch bleiben, wie sie es heute schon sind (wohlgemerkt, ich bin selber einer). Sie werden Pressemitteilungen ungeprüft übernehmen, Sachverhalte so lange zuspitzen, bis sie nicht mehr stimmen, jammern dass früher noch alles besser war, weil Pluto da noch ein Planet war, und ihre “Die Welt ist schlecht”-Sicht zwischen den Zeilen breitreten. Wohlgemerkt: Nicht alle, und nicht alles gleichzeitig und nicht alles extrem. Aber manche, mehrere, nicht zu wenige – und nicht nur schwach ausgeprägt. Die digitale Welt ist die Zukunft des Journalismus. Sie ist nicht seine Rettung.

Innere Uhr: Warum das Filmjahr von Mai bis Februar geht

Unternehmen rechnen in Geschäftsjahren, die nicht unbedingt etwas mit Kalenderjahren zu tun haben müssen, sondern häufig um ein bis drei Quartale verschoben sind. Ähnlich ist es mit dem großen, weltumspannenden Unternehmen Kino. Dort geht das Jahr, vor allem in Deutschland und Resteuropa, eigentlich nicht von Januar bis Dezember, sondern von Mai bis Februar. Das fällt mir immer mehr auf, jedes Mal wieder, wenn ich versuche, in der letzten Dezemberwoche meine besten Filme des Jahres zu küren und dann denke: Eigentlich müsstest du noch eine Weile warten.

Warum Mai? Im Mai (morgen) starten die Filmfestspiele in Cannes. Sie sind der erste Indikator dafür, welche Filme im Filmjahr 2009 eine Rolle spielen könnten. Beispielsweise wäre da der Eröffnungsfilm, Pixars neues Abenteur Up, der in Deutschland im Juli startet, ein Sommererfolg werden und pünktlich zur Weihnachtszeit in den USA in den DVD-Regalen liegen wird. Auch andere bekannte und preisträchtige (vor allem nichtamerikanische) Regisseure warten in de Regel bis Cannes ab, um ihre neuen Filme vorzustellen. Dieses Jahr sind das beispielsweise Pedro Almodóvar, Jane Campion, Michael Haneke, Ken Loach, Lars von Trier, Michel Gondry und Quentin Tarantino. Cannes ist der Vor-Fühler für Industrie und Journalismus. Nicht selten höre ich im Gespräch mit Kollegen Ende des Jahres den Satz “Ich kann mich nicht mehr gut dran erinnern, den habe ich damals in Cannes gesehen.” Was hier hinterher hochgeschrieben und verkauft wird hat danach eine gute Chance, weiterhin mitspielen zu können. Was nicht so gut wegkommt startet gerne auch erst ein bis mehrere Jahre später (z. B. Steven Soderberghs Che).

Nach Cannes kommt noch Venedig. Dann kommt der langweilige Sommer, der hauptsächlich mit großen Blockbustern bevölkert wird, die zwar viele Leute gucken, die aber Filmkritiker (meistens) eher die Nase rümpfen lassen. Ungefähr im Oktober beginnt dann die “Awards Season”. Jetzt fängt Hollywood an, noch schnell vor Ende des Jahres seine Filme rauszuhauen – natürlich nicht in Europa, sondern meist erstmal in wenigen ausgewählten Kinos in New York und L.A. Trotzdem sind dies dann die Filme, die bei den Kritikern am Ende des Jahres auf den Bestenlisten auftauchen – denn wer erinnert sich noch an die verzögerten Starts aus Januar bis April des Jahres, von denen die meisten längst in unzähligen Preiszeremonien abgefeiert wurden (weil diese ja, wiederum, eigentlich schon im limited release oder auf Festivals Premiere hatten). Dann kommt der Januar, die Golden Globe Verleihung und die Awards all der Gilden in Amerika. Der Februar bringt die Berlinale mit sich, auf der jene Filme gezeigt werden, die irgendwie auch ganz nett sind, sich aber nie Chancen auf die Spitzenplätze am Ende des Jahres erhoffen würden. Und Ende Februar ist dann die Oscarverleihung, Hollywood klopft sich und dem Rest der Welt auf die Schultern und die Filmbranche fällt in einen erschöpften, kurzen Schlaf. Eine Art Power-Nap.

Februar, März und April sind die Monate, in denen es sich in Deutschland häufig am meisten lohnt, ins Kino zu gehen. Dann nämlich hieven die deutschen Verleiher all die Filme ins Kino, die in Hollywood ausgezeichnet wurden. Deren lächelnde Vertreter man mit Statuetten in der Hand anblickte, ohne zu wissen, ob sie den Preis verdient haben, weil man den Film noch nicht gesehen hat. Und hinzu kommen einige der ersten “echten” Filme des neuen Jahres, hauptsächlich die, denen das Zeug zum Sommerblockbuster irgendwie fehlt, weil sie nicht genug Massen-Appeal haben – dieses Jahr zum Beispiel Watchmen und Star Trek.

Und dann, gerade wenn man alles gesehen und verdaut hat und endlich weiß, welche Filme im Vorjahr tatsächlich gut waren, geht das neue Filmjahr los und alle Augen richten sich nach Cannes. In diesem Sinne: Prost! Auf ein neues Filmjahr.

Worte zum Wochenende – 8. Mai 2009

Sein “Star Trek” ist ikonoklastisch, aber er zeugt von tiefem Respekt für den Mythos. Es ist der Film eines Spätgeborenen.

Fritz Göttler, Süddeutsche Zeitung
// Ich bin dein Vater

Immer wenn ich einen rüstigen älteren Herrn wandern sehe, muss ich jetzt denken: Jagdrevier der scharfen Gemsen.

Harald Martenstein, Die Zeit
// Sexsender für Senioren

Noch bekloppter als der Wettbewerb an sich ist der Glaube, dass in ihm auf eine irgendwie halbwegs objektive Weise das beste Lied gewählt würde. Oder werden sollte. Oder werden könnte.

Stefan Niggemeier, Das Fernsehblog
// Stell dir vor, es ist Grand Prix und ich seh nicht hin

Die Strategien der anderen Zeitungen sind doch viel defensiver. Sie entlassen Redakteure, bezahlen den Rest unter Tarif. Unsere Kombination aus Online- und Wochenendzeitung ist vorwärtsgewandt, einfach einleuchtend

John Yemma, im Interview mit dem SZ-Magazin
// C wie Christian Science Monitor