In eigener Sache: Real Virtuality verkauft seinen Körper

In der kommenden Woche werde ich in diesem Blog erstmals Posts veröffentlichen, für die ich bezahlt worden bin. Bisher habe ich mich immer dagegen gesträubt, weil meine journalistische Ehre genauso dagegen spricht wie der ursprüngliche Plan, dieses Blog eher als Visitenkarte und als Auffangbecken für anderswo unpublizierbare Gedanken zu nutzen. Eigentlich will ich mit diesem Blog also gar kein Geld verdienen, es ist aber eine Zeit herbeigekommen, wo ich es a) kann und b) “muss”. “Muss” in Anführungsstrichen, weil ich natürlich auch an anderer Stelle Geld sparen, meinen Job wechseln, in eine kleinere Wohnung ziehen oder sonstige Dinge tun könnte, um am Ende des Monats im Plus zu sein, aber formulieren wir es einfach mal so: Ich kann das Geld im Moment trotz day job gut gebrauchen.

Mir ist wichtig, dass ich hier wirklich nur meinen Körper, das heißt: dieses Blog, verkaufe und nicht meine Seele. Die bezahlten Posts werden transparent als solche gekennzeichnet sein. Es werden nicht viele Posts sein und ich werde das Ganze nur einen gewissen Zeitraum machen. Wer trotzdem “Ausverkauf!” schreien möchte, dem sei noch in Erinnerung gerufen, dass ich bisher komplett darauf verzichtet habe, dieses Blog mit vergleichsweise einfachen aber Klickzahlen-mäßig sehr effektiven Einträgen wie Trailern oder Gewinnspielen zu füllen und nur mit Einträgen meinen jetzigen Status erreicht habe, in denen viel Zeit, Schweiß und Recherche steckt.

Ich hoffe auf euer Verständnis.

3 thoughts on “In eigener Sache: Real Virtuality verkauft seinen Körper”

  1. Richtig so. Du kannst und sollst hier machen, was du willst. Dein Blog, deine Regeln. Weltfremd, wer etwas gegen (gekennzeichnete) Werbung in Blogs hat.

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