Die Zukunft des Bildschirms: Fraunhofer präsentiert die ferngesteuerte Küche

Am vergangenen Montag war ich zum ersten Mal in meinem Leben auf der IFA. Abgesehen von den gefühlt tausenden von 3D-Fernsehern gab es die interessantesten Entdeckungen eindeutig im Bereich TecWatch. Dort präsentierte sich unter anderem das Heinrich-Hertz-Institut von Fraunhofer und zeigte einige interessante Prototypen, die die mediale Zukunft bestimmen könnten.

Unter anderem hatten Sie eine Küche aufgebaut, die sich über Handgesten an einem Bildschirm steuern ließen. Als ich einen Mitarbeiter fragte, wie weit wir denn noch von Minority Report entfernt seien, antwortete dieser lässig, Tom Cruise habe ja immerhin einen Datenhandschuh getragen, darüber sei man mit dem infrarotgesteuerten iPoint-Presenter, der vor zwei Jahren auf der CeBIT präsentiert wurde, schon hinaus.

Angewendet wird die berührungslose Kontrolle inzwischen schon für ferngesteuerte Operationen ein Operationsinformationssystem, in der Bayerischen Staatsbibliothek (für mittelalterliche Manuskripte) und im Adidas Shop in Paris.

Seine Kollegin Jasmin Heumann war dann so nett, mir die Funktionsweise der Küche einmal zu demonstrieren und sich dabei von mir filmen zu lassen. Das Ergebnis ist noch etwas holprig, zeigt aber die Möglichkeiten auf, die wir wohl in der Folge von Touchscreens für Bildschirme überall in den nächsten Jahren erwarten können.

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