In den kommenden sechs Tagen befinde ich mich im Urlaub in Frankreich, um mich von der Bundestagswahl zu erholen. Da zu meinen Zielen auch das Disneyland Paris zählt, ist ein gewisser Recherche-Anteil mitinbegriffen.
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Worte zum Wochenende
Im Wesentlichen geht die Serie so: Böse Menschen führen eine brenzlige Situation herbei, dann kommt ein schöner Mönch und haut eine halbe Stunde lang allen eine rein, und am Ende gibt es noch einen humoristischen Moment, und alle lachen.
Michael Reufsteck, Fernsehlexikon
// Lassgutsein – Die Rache Gottes
Hat sich beim DJV etwa die Erkenntnis durchgesetzt, dass man sich komplett lächerlich macht, wenn man in Allzweck-Pressemitteilungen immer nur ein und dieselbe Formulierung verwendet? Naja: fast.
Peer Schader, Medienpiraten
// Schöner Pressemitteilen mit dem DJV
Und als schließlich etwa achtzig Protestler die Hörsäle stürmten und “Solidarisieren, Mitmarschieren!” skandierten, wusste ich plötzlich wieder ganz genau, warum mir das alles nicht gefällt: Ich mag einfach kein Gebrüll und kein Marschieren.
Lukas Heinser, Coffee and TV
// Mein Protest-Problem
No one really pays much attention to what year sci-fi movies take place. I thought it would be interesting to arrange some classic films about the future into chronological order and see what we’d find.
Dan Meth, DanMeth.com
// Futuristic Movie Timeline
(via Geekologie)
Kurz gefragt II
Ist die Pool Position bei den 10 bis 13-Jährigen irgendwo in der Nähe des Sonnendecks?

(Eine Frage zu einer Pressemitteilung von Nick/MTV Networks, die leider nicht online steht)
Worte zum Wochenende
[S]ie hängen an Idealen, die schon in wenigen Jahren keine Sau mehr interessieren und die in fünfzig Jahren Gegenstand von Kulturwissenschaft sein werden: klar konturierte Berufsbilder zum Beispiel, unbegrenzte Arbeitsverträge oder die altmodische Eigenart, jede Mail mit freundlichen Grüßen statt mit LOL oder tanzenden Smileys zu unterzeichnen.
Hilmar Klute, Süddeutsche Zeitung
// Generation Gugl
Es wird niemand gezwungen, unsinnigen Verheißungen renditeorientierter Fernsehsender Glauben zu schenken. Das Topmodel ist gar kein Topmodel und der Superstar kein Superstar, schon gar keiner, den Deutschland gesucht hat? Ach was. Das wissen wir spätestens seit der ersten Sendung.
Christoph-Albrecht Heider, Frankfurter Rundschau
// Das unwahre Leben
RTL ist mit der umstrittenen Sendung „Erwachsen auf Probe“ etwas ganz und gar unerhört Hervorragendes gelungen. Etwas, das wir dem Sender gar nicht zugetraut hätten. Und das wäre: zehn Minuten Sendezeit für Marlis Herterich, Vizepräsidentin des Deutschen Kinderschutzbunds
Michael Hanfeld, Frankfurter Allgemeine Zeitung
// Liebling, ich habe das Baby gekillt
Zappadu told El País that “virtually every weekend” Italian air force flights brought Berlusconi’s friends, dancers and television hostesses to the 60-hectare weekend retreat.
Giles Tremlett, The Guardian
// Spanish newspaper prints pictures of naked guests at Berlusconi villa
Worte zum Wochenende
Die Blätter des Axel Springer Verlages haben – was wir belegen werden – über die 68er-Bewegung sehr viel differenzierter berichtet, als es im Schreckbild von der „hetzerischen Springerpresse“ vorgesehen ist.
Thomas Schmid, Die Welt
// Der Fall Kurras kratzt am Mythos von 1968
Is news content gasoline, or is it bottled water?
Tim Windsor, Nieman Journalism Lab
// Could One Answer to Paid Content be Found in a Bottle of Water
Wozu der ganze Aufwand, wenn bei Sat.1 doch noch so viele Serienideen rumliegen, die dort keiner mehr braucht, für die das Publikum aber inzwischen alt genug ist, um sie sich im ZDF noch mal anzusehen?
Peer Schader, Das Fernsehblog
// Erde an ZDF: Die 90er-Jahre sind vorbei
Ich kann mir durchaus vorstellen, Teamchef einer Profi-Mannschaft zu sein. Fußball ist doch kein so komplexer Sport, dass ein aufnahmefähiger Mensch wie ich das nicht durchschauen könnte.
Stefan Raab, im Interview mit dem Spiegel
// Ich will immer gewinnen
Worte zum Wochenende
Das ganze Web 2.0 ist ein Hype. Es ist ein Medienthema, das natürlich gebührend zelebriert und ausgeschlachtet wird. Aber was ist schlecht daran? Es sind die PR-getriebenen Zyklen, die auch wieder abflachen – Substanz aber setzt sich durch. Und die ist ohne jede Frage da.
Sascha Lobo, im Interview mit Meedia.de
// Lobo: Das ganze Web 2.0 ist ein Hype
I’m still very confident that the newspaper industry will not only survive but will thrive over time. In a bit of a different model, but it still will. And I think the print newspaper will thrive over time. The problems of newspapers, in my view, are very mis-covered by media analysts today. They don’t understand the difference between a severe economic downturn, the most severe we’ve seen in my lifetime, and structural change. There are both going on. There’s structural change going on, and it has been for several years, and that will change our business model. But the majority of the revenue declines we’re seeing in 2009 are plain, old economic downturn.
Dean Singleton, CEO der Media News Group, im Interview mit Westword
// Q&A with Dean Singleton, MediaNews Group CEO and Denver Post owner
(via Nieman Journalism Lab)
Niggemeier hat eine Gemeinde und das ist verführerisch. Er schreibt etwas und alle brüllen und sagen: „Denen hast Du’s gezeigt!“ Da sind dann oft hunderte Kommentare drunter, die begeistert sind. Na gut.
Hans Leyendecker, im Interview mit Meedia.de
// Mr. Recherche: Jeder Journalist ist eitel
It is clear that journalists do not want to be in the contemporary labor market, much less the highly competitive information market. They prefer to justify the value they create in the moral philosophy terms of instrumental value. Most believe that what they do is so intrinsically good and that they should be compensated to do it even if it doesn’t produce revenue.
Robert G. Picard, in einem Gastbeitrag für den Christian Science Monitor
// Why journalists deserve low pay
Worte zum Wochenende
Although you may know him better as “The Abominable Snowman,” let me begin by assuring you that there is nothing at all abominable about his work ethic. He will make an excellent editorial assistant at Vogue.
Frank Lesser, Slate
// The Yeti wears Prada
Viele sind so verzweifelt, das Internet nicht verstanden zu haben, dass sie Sascha Lobo für die Personifizierung des Webs halten. Wenn sie ihn einladen -denken sie- haben sie das Internet verstanden.
Daniel Fiene, jepBlog
// Den Deutschen ihr Internet
Es ist jedenfalls atemberaubend, wieviel Sympathie und Glaubwürdigkeit die Süddeutsche seit dem letzten Freitag, als ihr das möchtegern-provokante “Wozu Zeitung”-Magazin beilag, verloren hat. Künftig wird man ihre Artikel mit gewachsener Vorsicht genießen müssen.
Christian Bartels, dnews
// Altpapier vom Donnerstag – wenn Zeitungen sorry sagen müssen
Die Honorare, welche wir unseren Mitarbeitern zahlen, sind unterirdisch niedrig. So wie die Honorare der meisten freien Mitarbeiter fast aller Tageszeitungen in diesem Land.
Michael Seidel, Chefredakteur des Nordkurier in einem offenen Brief
// via meedia.de
Die Empörung der Unwissenden II
Es scheint, als wollten sich die Kritiker der RTL-Sendung “Erwachsen auf Probe” in ihren Negativvergleichen überbieten. Momentan trägt das gelbe Trikot der Deutsche Hebammenverband, der in einer Pressemitteilung die Sendung als “neue Form der Prostitution” und als “Babyhandel” bezeichnet. Way to go, wie der Anglophone sagt.
Worte zum Wochenende – 8. Mai 2009
Sein “Star Trek” ist ikonoklastisch, aber er zeugt von tiefem Respekt für den Mythos. Es ist der Film eines Spätgeborenen.
Fritz Göttler, Süddeutsche Zeitung
// Ich bin dein Vater
Immer wenn ich einen rüstigen älteren Herrn wandern sehe, muss ich jetzt denken: Jagdrevier der scharfen Gemsen.
Harald Martenstein, Die Zeit
// Sexsender für Senioren
Noch bekloppter als der Wettbewerb an sich ist der Glaube, dass in ihm auf eine irgendwie halbwegs objektive Weise das beste Lied gewählt würde. Oder werden sollte. Oder werden könnte.
Stefan Niggemeier, Das Fernsehblog
// Stell dir vor, es ist Grand Prix und ich seh nicht hin
Die Strategien der anderen Zeitungen sind doch viel defensiver. Sie entlassen Redakteure, bezahlen den Rest unter Tarif. Unsere Kombination aus Online- und Wochenendzeitung ist vorwärtsgewandt, einfach einleuchtend
John Yemma, im Interview mit dem SZ-Magazin
// C wie Christian Science Monitor
Blogurlaub
Die “Worte zum Osterwochenende” werden aller Voraussicht nach der letzte Post in diesem Blog für die nächsten drei Wochen sein. Nach Ostern ist der Autor dieser Zeilen nämlich eine Weile im Urlaub. Danach geht’s aber weiter. Frohe Ostern!
