Annotierte Links: How ‘Solo: A Star Wars Story’ Makes the Galaxy Smaller

Der Link: How ‘Solo: A Star Wars Story’ Makes the Galaxy Smaller (filmschoolrejects.com)

Das “Small Universe Syndrome” ist etwas, was lang-laufende Erzählungen schon seit der Zeit beschäftigt, als man sie vor allem in Comics fand. Will man bei jeder Ecke, um die man geht, auf einen anderen Teilaspekt des Universums hingewiesen werden und einen Charakter aus der Nachbarserie treffen? Oder sperrt man sich dadurch in seinen eigenen Möglichkeiten ein?

Ich fand den vielkritisierten Reveal in Solo nicht schlimm, auch wenn er sicher hätte dezenter inszeniert und evtl. besser erklärt werden können. Ich halte es auch nicht für einen schamlosen Cash Grab, damit mehr Leute jetzt Rebels gucken. Es gibt einfach investierte Fans (Mark Rosewater nennt sie bei Magic immer “enfranchised”), die sich über solche Referenzen freuen, weil damit die Arbeit belohnt wird, die sie in dieses Universum gesteckt haben. Für alle anderen ist es ein kurzer WTF-Moment, aber dass man für Franchise-Filme Zusatztexte heranziehen muss, um alles zu verstehen, ist ja inzwischen Normalität geworden. (Für das Marvel-Universum erwarte ich irgendwann einen “Previously on …”-Trailer vor dem eigentlichen Film.)

Ich glaube aber durchaus, dass man mit dem “Small Universe” sehr vorsichtig sein muss. Übermäßige Selbstreferenz und der Wunsch, vorhandene Kreise zu schließen statt neue zu öffnen, weil es sich so gut anfühlt, treiben einen storytechnisch irgendwann zu sehr in die Enge, ketten einen zu sehr an Fremdbestimmtheit. Das beweisen auch andere Prequels wie die Hobbit-Filme.

Ausführlicher und mit einem Beispiel, wie ich es besser finde, hier im Blog.

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