Real Virtualinks 10/16

Was würde Loki tun?

Jeder, der sagt, dass das Marvel Cinematic Universe außer Loki keine guten Bösewichter hervorgebracht hat, hat recht. Wie Loki und sein Darsteller Tom Hiddleston über den Kanon hinaus zu Symbolfiguren für Queerness in der Superheldenwelt wurden, hat Sabine Horst von “epd Film” jetzt für das “10 nach 8”-Blog von “Zeit Online” beleuchtet.

The Revenant Horse Sleeping Bag for Kids

Um seinen Oscar zu bekommen hat Leo sicher jede Nacht in seinem offiziellen The Revenant-Schlafsack geschlafen.

The Mind-Blowing Special Effects Used On ‘Carol’

Unglaublich wunderbares Parodie-VFX-Breakdown-Video von “Funny Or Die”, das perfekt sowohl die inzwischen etablierten Stilmittel dieses ganz speziellen Genres und die inzwischen fast “gewöhnlich” gewordenen Methoden moderner VFX auf die Schippe nimmt.

Paranoia: Ein (Bild-)Gedicht

Wegen solcher Kleinode schätze ich “Jugend ohne Film”. Sehr schön komponiertes Ganzes, das den Geist des Titels perfekt einfängt.

Unpacking the traveler: Authority and expertise in Lonely Planet and Parts Unknown

Ich habe immer schon ein wenig ganz persönliche Skepsis gegenüber den Narrativen gehabt, die im Reisejournalismus so gestaltet werden. In ihrem Artikel legt Stefanie Demetriades im Blog von Henry Jenkins recht gut dar, wo die Probleme liegen und welche medialen Auswege es vielleicht gibt.

Real Virtualinks 9/16

Deep inside Deadpool’s deadliest effects

Und noch einmal Deadpool. Eine der Besonderheiten des Films, auf die ich ohne eine Anmerkung von Jeff Cannata gar nicht gekommen wäre, ist, dass Deadpools Gesicht digital animiert ist, was der Maske eine viel größere Ausdrucksreichweite erlaubt als bei bisherigen maskierten Superhelden wie SpiderMan. Wie die VFX-Menschen das im Detail technisch umgesetzt haben sowie einige andere Effekte des Films wie Colossus und die Vorspannsequenz, steht wie immer bei “FX Guide”.

How The Coens Tricked You Into Thinking “Hail, Caesar!” Is About Nothing

Gee, I don’t know. Ich finde es ehrbar, dass Anne Helen Petersen die Coens verteidigt, deren Hail Caesar ich am letzten Wochenende auch gesehen habe und mochte aber nicht liebte. Aber kann man wirklich diese “Alle (außer mir) haben die wahre Tiefe verpasst”-Argumente machen? Petersen gibt es am Ende fast selbst zu und zieht sich dann auch ein “Time will tell” zurück. Drüber nachdenken ist auf jeden Fall nie falsch.

MPAA Adds New Rating To Warn Audiences Of Films Not Based On Existing Works

Soviel ich weiß, plant auch die FSK eine ähnliche Kennzeichnung für Deutschland. Allerdings ist es auch meine Erfahrung, dass satirische Meldungen selten mehr sind als eine Idee, die meistens in der Schlagzeile bereits umgesetzt ist und im Text dann nur noch plattgewalzt wird. Dieser Text ist keine Ausnahme.

The Secret Lives of Tumblr Teens

Wer ihn noch nicht kennt, dieser lange Beitrag von Elspeth Reeve über den Aufstieg und Fall einer losen Gruppe von Teenagern, die auf Tumblr großgeworden sind, ist äußerst lesenswert. Richtig viel Neues erfährt man gar nicht, wenn man schon mal selbst einen Blick auf Tumblr geworfen hat, aber Reeve strickt daraus eine gute Geschichte und endet mit ein paar provokanten Beobachtungen, die sich explizit an ihre Ü30-Leserschaft richten.

Apple iTunes und das Trauerspiel mit den deutschen Kino-Podcasts

Jede Menge rechtschaffene Wut von Patrick Lohmaier über die von iTunes kuratierte Filmpodcast-Auswahl, der ich leider nicht so ganz zustimmen kann. Das Argument “Öffentlich-rechtliche Sender haben eh genug Aufmerksamkeit, fördert die Unabhängigen” macht aus Sicht von Apple überhaupt keinen Sinn. Die wolllen doch nur, dass ihre Kunden zufrieden sind. Und das zeigt sich wiederum an den Abrufzahlen. Wo das ganze herkommt, kann denen doch egal sein. Kapitalismus, Baby.

Die Real Virtualinks schon unter der Woche lesen? Auf der Real Virtuality Facebookseite.

Real Virtualinks 8/16

Thursday’s massive gravitational wave news was broken by a sheet cake (really)

Meine Lieblingsmedienmeldung der Woche. Dazu der Tweet von Chris Köver: “Opens up a whole new strand of investigative journalism: Call bakeries to find out what cakes have been ordered.”

The Grace of Keanu Reeves

Keanu Reeves wird gerne vorgeworfen, er könne nicht schauspielern. Anjelica Jade Bastién schreibt eindrucksvoll auf, wieso er es doch kann und dafür liebe ich sie. Denn irgendwie fand ich Keanu immer schon toll, vielleicht ist er auf eine merkwürdige Art sogar mein Lieblingsschauspieler.

30 Minutes on: “The Revenant”

Matt Zoller Seitz ist einer der besten Autoren, die sich im Internet (und im “New York Magazine”) herumtreiben. Seine Texte sind oft sehr persönlich, aber dennoch relevant – eine Qualität, nach der ich meist vergeblich strebe. Dieser Text zu The Revenant ist nicht ganz so persönlich, aber er ist trotzdem großartig. Seitz findet den (ungewollten) Humor in Inarritus Film und beschreibt dessen merkwürdig überbordende Männlichkeit, aber ohne den Film niederzumachen. “Werner Herzog by way of Looney Tunes”, indeed.

Inside the Over-the-Top Marketing Strategy for ‘Deadpool’

Ich habe Deadpool inzwischen gesehen und fand ihn zwar nicht so schlimm wie befürchtet, aber auch nicht besser. Eher langweiliger und vor allem nicht besonders lustig. Dass das großen Teilen der Bevölkerung anders ging, zeigt der Erfolg an den Kinokassen – und die vorausgehende Marketingstrategie war mit dafür verantwortlich. Eine kleine Zusammenfassung von “Adage”.

Zwischen Gott und Vader

Das “J. S. Magazin” hatte mich zum Start von Star Wars: The Force Awakens um einen Artikel zum Thema “Religion in der Science Fiction” gebeten. Es hat eine Weile gedauert, bis ich gemeinsam mit den Redakteurinnen den jungen Tonfall des Magazins getroffen hatte, aber nachdem das Stück im Januar im Print erschienen ist, kann man es jetzt auch unkompliziert online lesen.

Was gesehen, was es verdienen würde, hier zu stehen? links@realvirtuality.info.

Mit diesem einfachen Trick kannst du helfen, die Real Virtualinks besser zu machen

Ich war mir nicht sicher, wie viel Spaß mir das Kuratieren von Links hier im Blog machen würde, und jetzt weiß ich: eine Menge. Und weil ich auch das Gefühl habe, dass es niemanden stört, dass ich hier jeden Freitag Links poste, will ich, dass die Links besser werden.

Es gibt einige Online-Publikationen, die ich regelmäßig lese, außerdem verfolge ich verschiedene soziale Medienkanäle. Aber ich habe einen Brotjob und nicht unendlich viel Zeit und manchmal entkommen auch Beiträge einfach meiner Filterbubble. Aber vielleicht nicht deiner! Oder vielleicht hast du einen Text geschrieben, auf den du richtig stolz bist, aber du hast noch nicht genug Kontakte, um ihn wirkungsvoll unter’s Volk zu bringen.

Für diese Fälle richte ich hiermit eine offizielle Adresse für die “Real Virtualinks” ein. Unter

freue ich mich über Vorschläge für zukünftige Ausgaben der Real Virtualinks.

Danach suche ich:

  • Beiträge, die die Themen dieses Blogs – Film, Medien, Zukunft – zum Inhalt haben. Je mehr gleichzeitig, desto besser. Wenn sich ein Bezug zu meinen Lieblingsthemen – Filmtechnik, Franchising, Filmjournalismus, Zeitgeist – herstellen lässt, umso besser.
  • Beiträge, die eine starke Autor_innenstimme haben.
  • Beiträge, die einen neuen Aspekt eines bekannten Themas beleuchten
  • Beiträge, an denen man sich reiben kann

Danach suche ich NICHT

  • News (dafür gibt es andere Seiten)
  • Deine x-beliebige Kritik zu einem aktuellen Kinofilm
  • Texte, die schon überall durch die Social-Media-Sphären geistern
  • Spam

Das Wort “Beiträge” umfasst alle Mediengattungen: Texte, Videos, auch Podcasts. Ich freue mich auf eure Vorschläge.

Ich erlaube hiermit ausdrücklich auch kommerziellen Anbietern, mich unter dieser Adresse anzuschreiben, aber daran zu denken, was ich neulich zu Blogger Relations geschrieben habe.

Wer die “Real Virtualinks” übrigens lieber über die Woche verteilt lesen möchte, dem empfehle ich die “Real Virtuality”-Facebookseite. Dort erscheinen sie immer als erstes.

Real Virtualinks 7/16

Implodiert die Welt von Harry Potter, weil sie zu groß wird?

Michael Waning betreibt “Weltenbau Wissen”, eine Seite, die sich mit der Theorie und Praxis des Erschaffens von Sekundärwelten beschäftigt. In seinem neuesten Artikel stellt er die sehr gerechtfertigte Frage, ob Joanne K. Rowlings Harry-Potter-Welt die Erweiterung durch Fantastic Beasts and Where to Find Them tatsächlich verträgt. Besonders mag ich seine Anmerkungen dazu, wie gefährlich Rowlings Umgang mit nicht-britischen Klischees ist.

What Is It About the Coen Brothers’ Movies That Makes Everyone Want to Rank Them?

Als im im Metafilmladen alles ausverkauft war, blieb Slate-Autor Gabriel Roth nur noch die Möglichkeit, über die Existenz des Metafilmladens zu philosophieren. Aber irgendwie sind seine “Erkenntnisse” gar nicht so furchtbar doof, vielleicht auch, weil er sich selbst nicht ganz so ernst nimmt.

Lolasaufen

Wenn er nicht gerade einen neuen eigenen Film gegen Kritiker verteidigt, schießt Dietrich Brüggemann einmal im Jahr zur Berlinale auf seinem Blog pauschal gegen den deutschen Film und das, was ihn daran stört. Das könnte langweilig sein (und manchmal auch merkwürdig falsch, natürlich sind Filme mit Eigenwillen interessanter, nicht zwangsläufig besser, aber erstmal interessanter), wenn es nicht gleichzeitig so verdammt unterhaltsam wäre, wie sich jedes Jahr wieder alle den deutschen Film zurechtmeckern (was Brüggemann im ersten Absatz auch zugibt). Also: Einfach trotzdem lesen.

Alex Matzkeit’s Reviews > Arena

Ich habe ein Buch erneut gelesen, das ich mit zwölf absolut großartig fand. Den ersten Tie-in-Roman des Kartenspiels Magic: The Gathering, das zurzeit für eine Verfilmung vorbereitet wird. Zwanzig Jahre nach meinem Erstgenuss waren meine Gefühle gemischter, aber eine Sache hat mich nach wie vor begeistert.

Real Virtualinks 6/16

Unfathomable Life: A Writer Grieves for Her Father, Through Five Movies

Ein sehr persönlicher Text, bewegend geschrieben. Jessica Ritcheys Vater ist gestorben und sie entdeckt in den Filmen des letzten Jahres überall Dinge, die sie an ihn erinnern.

I Don’t Have To Answer That

Toller Podcast über einen entscheidenden Moment der US-Mediengeschichte. Gary Hart war in den 80ern der erste Präsidentschaftskandidat, der wegen privater Fehltritte demontiert wurde.

Karla Kolumna, die rasend machende Reporterin

Ich bin großer Fan von Patrick Torna und seiner Seite journalistenfilme.de – noch jemand, der die Themen Film und Medien irgendwie miteinander verknüpft und der auch eine ähnliche Herangehensweise hat wie ich. Demnächst werde ich ihn sicher mal mit einem Interview im Blog vorstellen, aber zunächst wünsche ich euch Spaß beim Lesen dieses aktuellen Artikels über Karla Kolumna.

Baustelle Filmkultur: Kino in den arabischen Ländern

Den Bericht von Christine Kopf über die vielfältige Kino- und Filmlandschaft der arabischen Welt in der aktuellen epd Film habe ich sehr gerne gelesen, vor allem, weil er mit einigen Vorurteilen/Ignoranzen aufräumt, die auch bei mir vorhanden waren.

Generation Preset: Wie digitale Voreinstellungen die Popmusik prägen

Ich war sehr begeistert von Florian Frickes Radiofeature über die Verquickung moderner Popmusiksounds seit den späten 1970ern mit spezifischen Voreinstellungen an Synthesizern und später mit Preset-Libraries. Das ganze wird sehr gut historisch aufgeblättert und gespiegelt mit aktuellen Interviews unter anderem mit dem Chef von Ableton.

Real Virtualinks 5/16

Dieses Blog wird bald auch wieder “echte” Artikel enthalten. Bis dahin müsst ihr euch mit diesen Links begnügen, in denen es immerhin auch um “Echtheit” geht.

Welcome to the divergence

Ich habe mich aus voller Überzeugung längst vom “Erfahrungen sind wichtiger als Zeug”-Mantra anstecken lassen – aber wenn ich wieder Zeug kaufen muss, um Erfahrungen zu haben, bin ich doch wieder nur einem Marketing-Schachzug zum Opfer gefallen, oder?

Hollywood’s Turn Against Digital Effects

Bryan Curtis’ Artikel ist wunderbar, denn er gibt dem Echtheitswahn aktueller Effektfilme Kontext: “Bobbajo was in all of about two shots in “The Force Awakens.” He didn’t have a line. Did he add to Abrams’s garbage-picker milieu? Well, maybe a little. Did he work as a sop to us fans who demand “reality” as it was delivered at multiplexes thirty years ago (…)? Absolutely.”

Auf, auf und davon!

Ich bin ja schon lange ein Freund davon, das Internet nicht nur für kurzen Clickbait, sondern auch für lange und multimediale Auseinandersetzungen zu nutzen. Christian Steiner, bekannt aus dem “Second Unit”-Podcast, hat so etwas gerade begonnen. Ich bin gespannt, was dabei herauskommt

Und… los geht’s!

Deutschland hat ein Podcastlabel: Viertausendhertz. Und wie bei Gimlet gibt es auch einen Metapodcast über die Gründung eines Podcastlabels. Dabei wird schon klar: Hier sind Radioprofis am Werk, die aber trotzdem eine echte Liebe zu Podcasts mitbringen. Ich bin sehr gespannt und werde die verschiedenen Formate bald mal durchtesten.

Real Virtualinks 3/16

Inside Out and the ‘Science’ of Emotions

Ich bin mir nicht sicher, was ich von diesem Artikel halten soll. Auf der einen Seite wird moderne Neurowissenschaft belächelt mit dem Verweis auf 100 Jahre alte, unbewiesene Theorien, in deren Schwitzkasten die Psychologie bis heute an vielen Ecken zu stecken scheint. Auf der anderen Seite öffnet sich ein wissenschaftstheoretischer Korridor gegen die vollquantifizierte Wahrnehmung des menschlichen Geistes. Lesen darf man ihn also auf jeden Fall und auch diesen sehr guten Kommentar von Jochen Ecke dazu.

Lexical Analysis: Lex Luthor on disrupting the vigilante industrial complex

Batman v Superman: Dawn of Justice kommt schon am 23. März in die Kinos und allein wegen der Hybris und Produktionsgeschichte ist es einer der Filme, auf die ich dieses Jahr am meisten gespannt bin. Das “Wired Brandlab” ist dazu Mit-Urheber einer cleveren Werbekampagne – ein Interview mit Filmbösewicht Lex Luthor im Gewand eines “Wired”-Artikels. Seine Meinung zu Batman? “You want to clean up the streets? Dress up like the boogeyman, switch on a fog machine and lower your voice.”

The Nine Lives of Leo DiCaprio

Ich war nicht übermäßig begeistert von The Revenant, aber die Kameraarbeit hat mich beeindruckt. Ich hatte vor allem einen Gedanken, den Leonardo DiCaprio in diesem unterhaltsamen Interview witzigerweise auch wieder aufgreift: “This movie is a little like virtual reality.” Fallen euch weitere Filme ein, in denen man durch filmische Techniken so stark in einen Raum eintaucht?

Werner Herzog Talks Virtual Reality

“It’s a form of space that we haven’t experienced yet. It is a form of space that occurs in our nightmares.” Ich kann es nicht erwarten, was die VR-Welt uns durch Menschen wie Herzog bringen wird.

Eine Frage der Zeit – Gibt es zu lange Filme?

Ich glaube, ich habe selbst oft genug behauptet, Film XY wäre “zu lang”. Lucas Barwenczik geht der Behauptung auf den Grund und versucht wie immer, provokant und versöhnlich zugleich zu sein.

Star Wars: The Force Awakens – VFX Breakdown

Was VFX-Breakdowns angeht ist dieses zehnminütige Video zu The Force Awakens ganz vorne mit dabei, weil es tatsächliche Vergleichsmöglichkeiten bietet, statt (wie gerne) selbst ein Budenzauber zu sein. Allerdings sieht man auch sehr gut, dass die im Vorhinein oft beschworene Echtheit der Sets und Effekte vor allem eins war: Marketing. Zählt mal, wie oft ihr “Full Digital Shot” lest. The Force Awakens hat auch nicht weniger CGI als ein durchschnittlicher Peter Jackson-Film. (Neuer Link. Danke, Fabian in den Kommentaren)

How Queen and David Bowie wrote “Under Pressure

Selten, dass Musiker_innen mal einen so präzisen Einblick in den kreativen Prozess hinter der Entstehung eines Songs geben. Wer sich, wie ich, für so etwas interessiert, sollte das hier unbedingt lesen, egal ob er den Song mag oder nicht. “The procedure was each of us went into the vocal booth consecutively, without listening to each other, and, listening to the track, vocalised the first things that came into our heads, including any words which came to mind, working with the existing chord structure. At this point Freddie laid down his amazing De Dah Day bits, very unusual, which actually made it to the final mix.”

Real Virtualinks 2/16

The Year In Rebootquels

“Rebootquel” ist ein wesentlich weniger eleganter Ausdruck als “Legacyquel“, aber mit Devin Faracis Analyse stimme ich trotzdem ziemlich überein.

The Culture Gabfest “We Forced You to Call Us” Edition

Das “Slate Culture Gabfest” ist einer der wenigen Gesprächspodcasts, die ich höre. Es ist etwas mehr “sophisticated” als andere Popkulturpodcasts und diskutiert öfter mal Geschehnisse außerhalb meiner direkten Filterbubble (zum Beispiel den Essay “On Shit: Profanity as Weltanschauung”). Die Jahressendsshow ist weniger wegen Star Wars interessant, als wegen der Reflektionen über Podcasten und einer interessanten Beobachtung: War 2015 das Jahr, in dem die Empathie in die Kultur zurückgekehrt ist?

The Mogul of the Middle

Nehmt euch ein bisschen Zeit und lest diesen fantastisch geschriebenen Einblick in die aktuelle Situation in Hollywood und wie Adam Fogelson mit dem neuen STX Studio in eine entstandene Lücke hineingrätschen will.

The 2015 Movie Club

Das beste am Januar: Der Slate Movie Club. Dana Stevens, Amy Nicholson, Mark Harris und David Ehrlich lassen in losen, lustigen Briefen aneinander das Filmjahr im Gespräch noch einmal Revue passieren. Unbedingt lesen (alle 16 Teile!) – und mir sagen, ob wir das gleiche mal in der Blogosphäre machen sollten.

Victoria, der meistüberschätzte Film 2015

Ich mag es, dass Rajko mal wieder gegen die landläufige Meinung provoziert, aber ich kann ihm nicht zustimmen. Egal, ob man das Schauspiel von Frederick Lau und andere Akzente, die der Film setzt, mag, das ununterbrochene Einfangen einer Handlung über 140 Minuten macht etwas mit mir als Zuschauer. Genau wie andere stilistische Entscheidungen beim Filmemachen, ist der One-Take Teil des Erlebnisses – extradiegetisch, aber nicht extratextuell. Ob VICTORIA – Film “überschätzt” ist, bleibt also eine sehr persönliche Ansicht. Seinen Wert hat der Film auch über die Schnittlosigkeit hinaus bereits bewiesen.

Real Virtualinks 1/16

Jetzt wird alles gut!

A Conversation with Steve Binder, Director of the Star Wars Holiday Special

Es geht kaum um das Star Wars Holiday Special, stattdessen bekommt man einen interessanten Einblick in die “Variety Show”-Szene der USA der Siebziger und die Arbeit mit Elvis.

Drew Goddard – The Martian Q & A

Drew Goddard ist einer der sympathischsten Drehbuchautoren, die in Hollywood rumlaufen – sympathisch auch von seiner Arbeitsweise (zumindest mir).

Fragebogen 2015

Mein privater Wasserstandsanzeiger, den Felix doof findet.