Real Virtualinks 15/16

Plastic Surgery With a Mouse Click

Selbst VFX-Aficionados wie ich machen sich oft gar keine Vorstellung davon, wie viel Manipulation heute in jedem einzelnen Bild steckt. Photoshop ist längst zu Filmshop geworden. Logan Hill macht in seinem Artikel einmal Rundumschlag.

The seismic shift in the world of film festivals

Das finde ich spannend: die kleinen technischen Entwicklungen, die irgendwann eine ganze Branche umkrempeln. Stephen Follows schreibt über den Aufstieg (und möglichen Fall) von Withoutabox, mit der man Filme online für Filmfestivals einreichen kann.

Filmarchivierung: Das Arche-Noah-Prinzip

Wieviel ist Film auf Zelluloid noch wert? Ist er gar UNESCO-Kulturerbe-würdig? Zusammenfassung der aktuellen Diskussion von Gerhard Midding.

News-Flash der Woche #38

Seit ich Katrin Doerksens wöchentlichen News-Flash entdeckt habe, bin ich bei anstehenden Filmprojekten, ihren Casts und Crews immer auf dem Laufenden und darf mich außerdem jede Woche über Katrins trockene Kommentare dazu freuen. Kann ich nur empfehlen.

#älterwerden

Für die Blogaktion von Frau Quadratmeter habe ich im “Realvirtualex”-Tumblr einen kleinen Text über den Unterschied zwischen 25 und 33 geschrieben.

Die beiden englischen Links stammen ihrerseits bereits aus einem Link-Aggregator, den “Daily Reads” von “Criticwire“. Das kann ja so nicht weitergehen. Schickt mir andere gute Texte, die ihr lest, an links@realvirtuality.info.

Wie uns das Kino auf Virtual Reality vorbereitet

Das Jahr 2016 wird, wenn man den Technopropheten glauben schenkt, das Durchbruchsjahr für Virtual Reality (VR). Nicht nur das sagenumwobene Headset Oculus Rift – mit einer Kickstarter-Kampagne finanziert und später von Facebook für Milliarden gekauft – erreicht dieses Frühjahr endlich den Endkundenmarkt, auch andere Hersteller wie Samsung und HTC bieten mittlerweile Konkurrenzprodukte an. Und obwohl es nach wie vor besonders Gamer_innen sind, die sich nach den Zockmöglichkeiten mit VR-Brille die knubbeligen Finger lecken, steht auch der Filmbranche eine Veränderung bevor. VR könnte sich als Medium etablieren, eine ganz neue Art von Film zu erleben.

Haben Sie das gehört? Das war das Geräusch von Millionen von Kulturskeptiker_innen, die gleichzeitig eine Augenbraue hochzogen. Wann immer jemand etwas ganz Neues ankündigt, gehen sie davon aus, dass dieser jemand unrecht hat. Und manchmal haben sie sogar recht. Im Fall von VR könnte man jedenfalls problemlos behaupten, dass alles, was es dort zu sehen und erleben geben wird, vom traditionellen Kino bereits vorgelebt wurde.

Ein Beispiel: Im Jahr 1983 erblindete der Theologe John Hull nach Jahren stetig nachlassender Sehfähigkeit vollständig. Um mit dieser Veränderung umzugehen, nahm Hull seine Erfahrungen auf Audiokassette auf. Aus dem faszinierenden Dokument haben die Filmemacher Peter Middleton und James Spinney nicht nur einen Kurzfilm und dann einen Spielfilm namens Notes on Blindness gemacht, sondern auch eine Experience für VR-Headsets.

Weiterlesen bei kino-zeit.de

Real Virtualinks 14/16

Warum Indiana Jones 4 zu Unrecht gehasst wird

Rajko Burchardt spricht in seinem Text nur zufällig über Indiana Jones. Eigentlich geht es um die zentrale Frage langlebiger Marken: Sollen sie sich weiterentwickeln, Neues ausprobieren? Oder sollen sie immer wieder das gleiche machen, am besten während sie eine Illusion von Veränderung aufrecht erhalten? Gibt es überhaupt einen Mittelweg?

Heldinnen und Ihre Wunden

Rochus Wolff hat bei kino-zeit über Mädchenfiguren geschrieben und darüber, wie besonders es eigentlich ist, dass die Hauptfigur von Zoomania/Zootopia kein Trauma hat.

The Unbearable Sadness Of Ben Affleck

Ich habe ja immer keine Ahnung, ob Schauspieler gut oder schlecht “schauspielern”, deswegen interessiert mich viel mehr, wie diese mit ihrem öffentlichen und Rollen-Image hadern. Anne Helen Petersen nimmt bei “Buzzfeed” das Sad Affleck-Meme als Ausgangspunkt, um Afflecks wiederholte öffentliche Scham, Klassen-Selbstdarstellung und Unzufriedenheit mit der eigenen Wahrnehmung Revue passieren zu lassen. Sehr gut beobachtet! (via wirres.net)

Trumbo

Mini-Kritik auf “Letterboxd”.

Wann kommt der Point-of-View-Shot im großen Stil zurück ins Kino?

I called it! Vor drei Jahren habe ich mich gefragt, ob die zunehmende Verbreitung von GoPros irgendwann wieder zu mehr POV-Sequenzen im Kino führen wird. Und in zwei Wochen startet Hardcore Henry.

Die Real Virtualinks schon unter der Woche lesen? Auf der Real Virtuality Facebookseite. Etwas gesehen oder gelesen, was es verdienen würde, hier zu stehen? Schreib mir an links@realvirtuality.info.

Real Virtualinks 13/16

Distributing ‘Daredevil’: The Technology Behind Netflix’s Latest Global TV Show Launch

Immer wieder spannend, mal ganz neue Aspekte bekannter Phänomene kennenzulernen. Wie umfangreich und flexibel Netflix den Launch neuer Serien betreut, mit A/B-Tests, lokalen Serverspiegelungen und Co., zeigt, wie datengetrieben das Unternehmen arbeitet.

5 Tricks You Learn Finding Background Locations For Movies

Ich habe ja Breaking Bad noch nicht gesehen, aber dieser Artikel von Alex Gianopoulos über die Kunst der Location-Suche, deren Umfunktionierung für Dreharbeiten und die kleinen Anekdoten, die man dabei erlebt, hat mich trotzdem begeistert.

It’s time to take a serious look at Zack Snyder

Der Anblick, wie überall auf meinem Twitter-Feed und sonstwo die zerstörenden Kritiken für Batman v Superman einlaufen, erfüllt mich mit größtmöglicher Vorfreude auf einen Film, der mit Sicherheit eine wunderschöne Havarie titanischen Ausmaßes ist. David Jenkins von “Little White Lies” bringt in seinem Artikel vielleicht am besten diese Liebe-Hass-Beziehung zu Zack Snyder auf den Punkt. (Ein weiteres Zack-Snyder-Thinkpiece gibts beim “Telegraph“, meins aus Zeiten von Sucker Punch findet man in diesem Blog.)

Aspekte von VR

Ich habe mein erstes Virtual Reality Filmfestival besucht und ein paar allgemeine Betrachtungen für das “Techniktagebuch” aufgeschrieben. Unbedingt auch den Beitrag von Kathrin Passig lesen, die mit mir dort war.

Meine Eltern, ihr Fernseher und ich

Und noch einmal “Techniktagebuch” – wie ich als Kind meine Eltern überlistete, um heimlich fern zu sehen.

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Real Virtualinks 12/16

Unbreakable Kimmy Schmidt – Season 2-Trailer 💕

Wie Verbreitungskanäle Filmwerbung verändern, zeigt sich an den zwei unterschiedlichen Trailern für Staffel 2 von “Unbreakable Kimmy Schmidt”. Neben dem altbekannten Schnittrhytmus für YouTube, gibt es auch eine Facebook-Version, die in Listicle-Form mit Texteinblendungen arbeitet, damit das Video auch im Vorbeiscrollen auf dem Smartphone Aufmerksamkeit erheischt. Ist einer der beiden Trailer besser? Schwer zu sagen.

Cine Serie – BiTS S03E28

Matthias O. hat mir diese erste offizielle Real Virtualinks-Einreichung geschickt, die einmal ganz fluffig zusammenfasst, dass die Verschmelzung von Kino und Fernsehen nun wahrlich nichts Neues ist. Neidisch wurde ich aber vor allem auf die gesamte Machart des Formats “BiTS”, das ich noch nicht kannte. Als jemand, der selbst mal mitgeholfen hat, ein Kinomagazin ins Fernsehen zu bringen, bekam ich hier ganz feuchte Augen bezüglich der Freiheit, mit Ausschnitten umzugehen, Internet-Memes einzubauen und grundsätzlich modernes Fernsehen über Kino zu machen. Zeigt wieder mal: ARTE kann alles, was bei 3sat undenkbar wäre. Unbedingt bis zum Ende gucken für einen besonderen Moment of Zen.

A Hobbit is chubby, but is he pleasingly plump?

Kristin Thompson mit einem finalen Blogpost zur Hobbit-Trilogie und der Extended Edition von Battle of the Five Armies. Man kann aus jeder Zeile die Enttäuschung darüber herauslesen, dass eine Reise, die vor vielen Jahren mit Lord of the Rings anfing, so lauwarm enden musste. Aber gleichzeitig kann man sich auf ihre analytischen Fähigkeiten verlassen, wenn sie einige schöne Kompositionen und Ideen hervorhebt.

“Deadpool” Visual Effects Breakdown

Wie dreht man einen modernen Superhelden-Blockbuster für 58 Millionen Dollar? Man spart sich das Geld für teure Action-Dreharbeiten und stampft einfach alles aus dem Computer. Ich weiß nicht, ob ich das bewundernswert oder traurig finden soll. Beim Ansehen ist es mir in diesem Maß jedenfalls nicht aufgefallen.

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Real Virtualinks 11/16

Etwas mickrige Ausgabe. Ich bin zu wenig gekommen diese Woche und im Kino war ich auch nicht.

Red was beautiful

Zum Start von Trumbo diese Woche hat der österreichische Filmjournalist Michael Omasta einen guten Überblicksartikel über die Blacklist und den Aufstieg des Kommunismus in Hollywood geschrieben.

Vom Aufschaukeln und Zweifeln

Alle machen sie jetzt Podcasts, also warum nicht auch Stefan Niggemeier und Sascha Lobo. Das Ergebnis als Gespräch zu bezeichnen wäre etwas übertrieben, eigentlich interviewt Niggemeier Lobo eher, aber zuhören lohnt sich trotzdem (wenn man mit Sascha Lobo irgendwie was anfangen kann) und die Tonqualität wird in Zukunft sicher auch noch besser.

A Brief History of Zack Snyder Defending the End of Man of Steel

Der Anlass mag ja ein alberner sein, aber ich finde es großartig, wie Katharine Trendacosta hier in den Archiven wühlt und nachverfolgt, wie sich Zack Snyders Verteidigung einer umstrittenen Entscheidung immer mehr in Richtung Defensive und Arroganz entwickelt – fast wie bei einem Politiker, der mit vergangenen Äußerungen konfrontiert wird.

Why Deadpool in X-Men Origins: Wolverine is Actually Way Better Than The 2016 Deadpool

Die Argumentation hat sogar mich überrascht. Ziemlich prägnant.

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Real Virtualinks 10/16

Was würde Loki tun?

Jeder, der sagt, dass das Marvel Cinematic Universe außer Loki keine guten Bösewichter hervorgebracht hat, hat recht. Wie Loki und sein Darsteller Tom Hiddleston über den Kanon hinaus zu Symbolfiguren für Queerness in der Superheldenwelt wurden, hat Sabine Horst von “epd Film” jetzt für das “10 nach 8”-Blog von “Zeit Online” beleuchtet.

The Revenant Horse Sleeping Bag for Kids

Um seinen Oscar zu bekommen hat Leo sicher jede Nacht in seinem offiziellen The Revenant-Schlafsack geschlafen.

The Mind-Blowing Special Effects Used On ‘Carol’

Unglaublich wunderbares Parodie-VFX-Breakdown-Video von “Funny Or Die”, das perfekt sowohl die inzwischen etablierten Stilmittel dieses ganz speziellen Genres und die inzwischen fast “gewöhnlich” gewordenen Methoden moderner VFX auf die Schippe nimmt.

Paranoia: Ein (Bild-)Gedicht

Wegen solcher Kleinode schätze ich “Jugend ohne Film”. Sehr schön komponiertes Ganzes, das den Geist des Titels perfekt einfängt.

Unpacking the traveler: Authority and expertise in Lonely Planet and Parts Unknown

Ich habe immer schon ein wenig ganz persönliche Skepsis gegenüber den Narrativen gehabt, die im Reisejournalismus so gestaltet werden. In ihrem Artikel legt Stefanie Demetriades im Blog von Henry Jenkins recht gut dar, wo die Probleme liegen und welche medialen Auswege es vielleicht gibt.

Real Virtualinks 9/16

Deep inside Deadpool’s deadliest effects

Und noch einmal Deadpool. Eine der Besonderheiten des Films, auf die ich ohne eine Anmerkung von Jeff Cannata gar nicht gekommen wäre, ist, dass Deadpools Gesicht digital animiert ist, was der Maske eine viel größere Ausdrucksreichweite erlaubt als bei bisherigen maskierten Superhelden wie SpiderMan. Wie die VFX-Menschen das im Detail technisch umgesetzt haben sowie einige andere Effekte des Films wie Colossus und die Vorspannsequenz, steht wie immer bei “FX Guide”.

How The Coens Tricked You Into Thinking “Hail, Caesar!” Is About Nothing

Gee, I don’t know. Ich finde es ehrbar, dass Anne Helen Petersen die Coens verteidigt, deren Hail Caesar ich am letzten Wochenende auch gesehen habe und mochte aber nicht liebte. Aber kann man wirklich diese “Alle (außer mir) haben die wahre Tiefe verpasst”-Argumente machen? Petersen gibt es am Ende fast selbst zu und zieht sich dann auch ein “Time will tell” zurück. Drüber nachdenken ist auf jeden Fall nie falsch.

MPAA Adds New Rating To Warn Audiences Of Films Not Based On Existing Works

Soviel ich weiß, plant auch die FSK eine ähnliche Kennzeichnung für Deutschland. Allerdings ist es auch meine Erfahrung, dass satirische Meldungen selten mehr sind als eine Idee, die meistens in der Schlagzeile bereits umgesetzt ist und im Text dann nur noch plattgewalzt wird. Dieser Text ist keine Ausnahme.

The Secret Lives of Tumblr Teens

Wer ihn noch nicht kennt, dieser lange Beitrag von Elspeth Reeve über den Aufstieg und Fall einer losen Gruppe von Teenagern, die auf Tumblr großgeworden sind, ist äußerst lesenswert. Richtig viel Neues erfährt man gar nicht, wenn man schon mal selbst einen Blick auf Tumblr geworfen hat, aber Reeve strickt daraus eine gute Geschichte und endet mit ein paar provokanten Beobachtungen, die sich explizit an ihre Ü30-Leserschaft richten.

Apple iTunes und das Trauerspiel mit den deutschen Kino-Podcasts

Jede Menge rechtschaffene Wut von Patrick Lohmaier über die von iTunes kuratierte Filmpodcast-Auswahl, der ich leider nicht so ganz zustimmen kann. Das Argument “Öffentlich-rechtliche Sender haben eh genug Aufmerksamkeit, fördert die Unabhängigen” macht aus Sicht von Apple überhaupt keinen Sinn. Die wolllen doch nur, dass ihre Kunden zufrieden sind. Und das zeigt sich wiederum an den Abrufzahlen. Wo das ganze herkommt, kann denen doch egal sein. Kapitalismus, Baby.

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Real Virtualinks 8/16

Thursday’s massive gravitational wave news was broken by a sheet cake (really)

Meine Lieblingsmedienmeldung der Woche. Dazu der Tweet von Chris Köver: “Opens up a whole new strand of investigative journalism: Call bakeries to find out what cakes have been ordered.”

The Grace of Keanu Reeves

Keanu Reeves wird gerne vorgeworfen, er könne nicht schauspielern. Anjelica Jade Bastién schreibt eindrucksvoll auf, wieso er es doch kann und dafür liebe ich sie. Denn irgendwie fand ich Keanu immer schon toll, vielleicht ist er auf eine merkwürdige Art sogar mein Lieblingsschauspieler.

30 Minutes on: “The Revenant”

Matt Zoller Seitz ist einer der besten Autoren, die sich im Internet (und im “New York Magazine”) herumtreiben. Seine Texte sind oft sehr persönlich, aber dennoch relevant – eine Qualität, nach der ich meist vergeblich strebe. Dieser Text zu The Revenant ist nicht ganz so persönlich, aber er ist trotzdem großartig. Seitz findet den (ungewollten) Humor in Inarritus Film und beschreibt dessen merkwürdig überbordende Männlichkeit, aber ohne den Film niederzumachen. “Werner Herzog by way of Looney Tunes”, indeed.

Inside the Over-the-Top Marketing Strategy for ‘Deadpool’

Ich habe Deadpool inzwischen gesehen und fand ihn zwar nicht so schlimm wie befürchtet, aber auch nicht besser. Eher langweiliger und vor allem nicht besonders lustig. Dass das großen Teilen der Bevölkerung anders ging, zeigt der Erfolg an den Kinokassen – und die vorausgehende Marketingstrategie war mit dafür verantwortlich. Eine kleine Zusammenfassung von “Adage”.

Zwischen Gott und Vader

Das “J. S. Magazin” hatte mich zum Start von Star Wars: The Force Awakens um einen Artikel zum Thema “Religion in der Science Fiction” gebeten. Es hat eine Weile gedauert, bis ich gemeinsam mit den Redakteurinnen den jungen Tonfall des Magazins getroffen hatte, aber nachdem das Stück im Januar im Print erschienen ist, kann man es jetzt auch unkompliziert online lesen.

Was gesehen, was es verdienen würde, hier zu stehen? links@realvirtuality.info.

Mit diesem einfachen Trick kannst du helfen, die Real Virtualinks besser zu machen

Ich war mir nicht sicher, wie viel Spaß mir das Kuratieren von Links hier im Blog machen würde, und jetzt weiß ich: eine Menge. Und weil ich auch das Gefühl habe, dass es niemanden stört, dass ich hier jeden Freitag Links poste, will ich, dass die Links besser werden.

Es gibt einige Online-Publikationen, die ich regelmäßig lese, außerdem verfolge ich verschiedene soziale Medienkanäle. Aber ich habe einen Brotjob und nicht unendlich viel Zeit und manchmal entkommen auch Beiträge einfach meiner Filterbubble. Aber vielleicht nicht deiner! Oder vielleicht hast du einen Text geschrieben, auf den du richtig stolz bist, aber du hast noch nicht genug Kontakte, um ihn wirkungsvoll unter’s Volk zu bringen.

Für diese Fälle richte ich hiermit eine offizielle Adresse für die “Real Virtualinks” ein. Unter

freue ich mich über Vorschläge für zukünftige Ausgaben der Real Virtualinks.

Danach suche ich:

  • Beiträge, die die Themen dieses Blogs – Film, Medien, Zukunft – zum Inhalt haben. Je mehr gleichzeitig, desto besser. Wenn sich ein Bezug zu meinen Lieblingsthemen – Filmtechnik, Franchising, Filmjournalismus, Zeitgeist – herstellen lässt, umso besser.
  • Beiträge, die eine starke Autor_innenstimme haben.
  • Beiträge, die einen neuen Aspekt eines bekannten Themas beleuchten
  • Beiträge, an denen man sich reiben kann

Danach suche ich NICHT

  • News (dafür gibt es andere Seiten)
  • Deine x-beliebige Kritik zu einem aktuellen Kinofilm
  • Texte, die schon überall durch die Social-Media-Sphären geistern
  • Spam

Das Wort “Beiträge” umfasst alle Mediengattungen: Texte, Videos, auch Podcasts. Ich freue mich auf eure Vorschläge.

Ich erlaube hiermit ausdrücklich auch kommerziellen Anbietern, mich unter dieser Adresse anzuschreiben, aber daran zu denken, was ich neulich zu Blogger Relations geschrieben habe.

Wer die “Real Virtualinks” übrigens lieber über die Woche verteilt lesen möchte, dem empfehle ich die “Real Virtuality”-Facebookseite. Dort erscheinen sie immer als erstes.