Quotes of Quotes (XIX) – Hugh Jackman’s Salary for X-Men: First Class

I feel like, if you can do a movie, say two or three words and one of them is the F-bomb and get out, don’t try and repeat that, move on! I always feel about that, because I didn’t get paid for it, but Fox very kindly made a charitable donation to my kids’ schools and I always felt slightly weird handing over the check when, “Listen … Don’t ask me how I got this, but …” I think I may have been the only person to be rewarded charitably and get a tax deduction for swearing on film!
- Hugh Jackman, im Interview mit “/film” über seinen Cameo-Auftritt in X-Men: First Class

Die Filmosophen suchen Nachwuchs

Ich habe “filmosophie.com” schon einmal hier im Blog vorgestellt. Das ehemals fünfköpfige Autorenteam hinter der Website wurde kürzlich um einen Kopf kürzer gemacht, als Patrick Thülig (“Kontroversum”) als regelmäßiger Autor ausstieg. Und seit heute suchen die Filmosophen Ersatz. Vielleicht eine Gelegenheit für den ein oder anderen Filmblogger da draußen, seine Arbeit in einen neuen Kontext zu stellen?

Mehr zu Filmosoph gesucht: We want you!

Meet the Bloggers – Berlinale 2014

Auf der Berlinale 2013 gab es, im Nachklang der Diskussion zur Deutschen Film-Blogosphäre erstmals ein gut besuchtes Bloggertreffen im Mommseneck, auf dem fröhlich diskutiert und einander kennengelernt wurde.

Das soll 2014 nicht anders sein. Der Tisch ist reserviert. Jeder ist willkommen. Auch Nichtblogger, die Blogger kennenlernen wollen! Das Mommseneck bietet eine umfangreiche Speisen- und Getränkekarte und ist beliebter Treffpunkt für Berlinale-Gäste.

Hier kann man vorab online zusagen.

Alex zu Gast bei “SchönerDenken”

Es ist FILMZ in Mainz, das heißt wenn man dieser Tage ins Kino geht, sollte es besser ein deutscher Film sein. Leider werde ich nur sehr wenig Gelegenheit haben, ins Kino zu gehen, aber gestern abend habe ich es geschafft – in den Dokumentarfilm Das kalte Eisen über Schusswaffengebrauch in Deutschland, infolge des Amoklaufs von Winnenden.

Ich war nicht alleine im Kino. Auch dabei waren Thomas und Professor Pu von SchönerDenken, die ja auch in Mainz ihre Heimatbasis haben, die ich aber noch nie zuvor getroffen hatte. Daher haben wir aus dem ersten Treffen gleich ein Besonderes gemacht – die Schöndenker haben mich als Gast in ihren Podcast eingeladen.

Das Ergebnis gibt es hier zu hören.

Nüchterne Hoffnung – Zum Stand von 3D-TV

Das “Beyond”-Festival in Karlsruhe ist wahrscheinlich das größte öffentliche Forum zum Thema 3D in Deutschland. Als es 2010 zum ersten Mal stattfand, lag die perfekte Stimmung in der Luft. Die Erinnerung an den Kassenerfolg von Avatar war noch frisch, Wim Wenders’ Pina war gerade erschienen und versprach einen Vorstoß der Ästhetik in den Arthouse-Bereich, die ganze Internationalen Funk-Ausstellung (IFA) sprach von 3D-Fernsehern. 3D-Enthusiasten wie “Beyond”-Gründer Ludger Pfanz vom Karlsruher Zentrum für Kultur und Medien strahlten es förmlich aus: Nach mehr als hundert Jahren als belächelte Jahrmarktattraktion wird sich Stereoskopie als Kunstform endlich emanzipieren.

Drei Jahre später hat das “Beyond”-Festival seinen Fokus deutlich erweitert. Gesprochen wird über 3D-Bilder in der Biomedizin und der Sprachpädagogik, über Simulationen und künstliche Intelligenz. Stereoskopische Bilder auf Kinoleinwänden und Fernsehern spielen nur noch am Rande eine Rolle. Bei der ersten Panel-Diskussion des festivalbegleitenden Symposiums sitzt Ludger Pfanz mit zwei einsamen Kämpen auf der Bühne. Und trotz des Themas „The Future of 3D“ wird wenig über 3D gesprochen, es geht eher um eine generelle Bestandsaufnahme der Produktionslandschaft.

Weiterlesen in epd medien 47/2013

Blogosphären-Hinweis (IV): Die Filmosophen

Obwohl eins der größten Blogs der deutschen Filmblogosophäre nach wie vor “Die Fünf Filmfreunde” heißt, sind Filmblogs in der Regel immer noch Einzelangelegenheiten. Ein-Mann- oder Ein-Frau-Betriebe, in denen die Ansichten einer Person in die Welt hinausposaunt werden (wie bei “Real Virtuality” auch). Das ist praktisch, wenn man sich als Leserin oder Leser einer Stimme verschreiben will, aber es fördert auch das Eigenbrötlertum, was leidenschaftlichen Filmschauenden sowieso nachgesagt wird.

Unter anderem, weil es diesem Trend entgegenwirkt mag ich das Blog “filmosophie.com“, das mich als eins der wenigen Blogs anlacht, in dem die verschiedenen Charaktere dahinter sowohl alleine als auch gemeinsam auftreten. Denn natürlich stehen hinter Revolver, Cargo oder Negativ auch mehrere Personen, doch deren Texte stehen meist isoliert voneinander. Bei “Filmosophie” hingegen spürt man das Team dahinter, ob in regelmäßigen Kinotipps zum Wochenende oder in multiperspektivischen Betrachtungen eines Events. Die gemeinsame, facettenreiche Begeisterung hat mich angesteckt. Das ist Blogosphäre, wie ich sie suche.

Nur mit der Nomenklatur ist das alles nicht ganz so einfach. “Filmosophie” steckt nämlich nicht nur im Namen des Blogs, es ist auch der nom de guerre seiner Hauptautorin Sophie Charlotte Rieger. Auf die Frage, ob sie sozusagen die Frontfrau einer bloggenden Band ist, meint sie:

Ich träume ja schon mein Leben lang davon Frontfrau einer Band zu sein, aber ich kann leider überhaupt nicht singen. Deshalb finde ich diesen Vergleich total klasse. Eigentlich ist es aber ein bisschen anders. Ich bin zwar die Gründerin und “Chefredakteurin” von filmosophie.com, aber ich versuche mich in meiner Herrschsucht so viel wie möglich zurückzunehmen und so viel wie möglich demokratisch und gemeinschaftlich zu entscheiden. Manchmal braucht es aber jemanden, der mal streng an Abgabefristen etc. erinnert. Das bin dann natürlich ich. Ich glaube, mir kommt da meine Berufserfahrung aus der Jugendarbeit entgegen: Ich habe keine Probleme damit, mich durch strenge Ansagen zum Buhmann zu machen. Bisher gab’s aber noch keine Meuterei, also gehe ich davon aus, dass ich da ein gesundes Maß einhalte. Mir ist es wichtig, dass jeder seine Ideen einbringen kann und dass jeder seinen Stil behält. Das ist ja auch unser Konzept: Individuelle und persönlich geprägte Texte statt vermeintlicher Objektivität, die es meiner Meinung nach sowieso nicht gibt.

Anscheinend soll die Marke der “Filmosophen” aber ohnehin ausgebaut und stärker von eben jener Frontfrau gelöst werden. Wie vor kurzem auf Facebook zu lesen war, gibt es jede Menge neue Ideen für das Blog. Noch jedoch hält sich Sophie bedeckt, welche das sind.

Ja, also wir planen die digitale Weltherrschaft an uns zu reißen, alle anderen Filmblogs und Webseiten zu verdrängen und eine filmosophische Diktatur zu errichten. Unsere Meinung und sonst keine. Is doch klar! Ne, quatsch. Ich will da nicht zu viel verraten, aber eine unserer neuen Ideen ist ja schon offiziell: Wir haben jetzt einen Twitter Account. Unter @filmosophen kann man uns als Team jetzt bei Twitter folgen. Vorher ging das nur individuell, also jedem unserer Blogger einzeln.

Twitter ist übrigens auch der Ort, wo mir die Filmosophen zuerst aufgefallen sind. Denn dort findet mitunter mehr Diskussion statt als in so manchem Blogkommentar. Filmosoph Patrick Thülig macht nebenbei auch noch den Kontroversum Podcast, deswegen habe ich die beiden Truppen im Kopf immer ein bisschen zusammengeworfen. Doch Sophie verrät mir, warum “Kontroversum” nicht Teil von “filmosophie.com” sein kann.

Die Kontroversum-Jungs haben schon eine andere Blog-Kooperation. Da waren wir mit unserem Anliegen leider zu spät dran. Grundsätzlich sind wir aber an Kooperationen sehr interessiert. Sei es Podcasts, Video-Content oder auch Texte. Wir freuen uns über alle Anfragen!

Beim “Media Monday” und dem “Film Blog Group Hug” sind die Filmosophen übrigens auch schon vertreten. Blogosphäre, ick hör dir trapsen.

Hier geht es zu “filmosophie.com”.

Sieben Fragen an Andreas Hykade

© ZDF

Es ist wieder “Close up”-Zeit. Die aktuelle Sendung, die am Samstag in ZDFkultur Premiere hat (und bereits vorab in der Mediathek zu finden sein wird) enthält von mir unter anderem eine Kritik zur Beinahe-Monty-Python-Reunion A Liar’s Autobiography.

Die Sendung sollte eigentlich ein Animations-Special werden, doch leider hat uns das Kino einen Strich durch die Rechnung gemacht. Tarzan 3D wurde ins nächste Jahr verschoben und die Pressevorführungen von Cloudy with a Chance of Meatballs 2 wurden so nah an den Start des Films herangerückt, dass wir ihn nicht mehr vor Ausstrahlung sehen konnten. Geblieben ist die oben erwähnte Liar’s-Kritik und eine Gastkritik von Animationsregisseur Andreas Hykade, in der er pointiert über Balance von den Brüdern Lauenstein spricht – den Film, der ihn zum Trickfilm gebracht hat.

Bereits jetzt online ist unser übliches Bonusfeature “7 Fragen an Andreas Hykade“. Darin spricht er sehr offen über das Filmemachen allgemein, seine (merkwürdigerweise) kontroverse Schöpfung der Kinderserie TOM und das Erdbeermarmeladebrot mit Honig und seine eigene Liebe zu Abstraktion und Rhythmus im Trickfilm. Für Animationsfans hoffentlich ein sehenswertes Interview.

Auf seiner Website kann man sich übrigens einige von Hykades Filmen in voller Länge anschauen. Ich mag seinen Stil, der eine naiv-kindliche Linienzeichnung mit teilweise sehr grimmigen Motiven verbindet (einem Massenpublikum bekannt geworden durch das Musikvideo “10 Kleine Jägermeister” von den Toten Hosen). Am besten aber gefällt mir sein jüngster Film Love and Theft, ein sechsminütiger Parforceritt durch die Animationsgeschichte mit allen psychedelischen Mitteln des Mediums. Reinklicken lohnt sich!


“Close up” läuft am Samstag, 19. Oktober, um 22.45 Uhr in ZDFkultur. Die Wiederholung in 3sat ist am 29. Oktober um 21.45 Uhr. Oder in der Mediathek.